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unsere Politik

Christlich Soziale Partei - CSP Zug - Die Christlichsozialen

In der Stadt Zug gibt es seit 1929 Christlichsoziale. Ursprünglich politisierten die Christlichsozialen der Stadt Zug an der Seite der CVP Zug. 1998 wurde die eigenständige Christlich Soziale Partei – CSP Zug - gegründet.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der christlich-soziale Gedanke. Die europäische, christlich-soziale Bewegung wehrte sich gegen die beschämenden Bedingungen der Arbeiter in den aufkommenden Industriebetrieben. Die christlich-sozialen Politiker engagierten sich im Kampf um die zum Teil katastrophalen Lebensbedingungen der Arbeiterfamilien.

Die CSP Zug politisiert heute an der Seite der Grün-Alternativen und bildet mit ihnen im Grossen Gemeinderat eine Fraktion. Die CSP Zug ist keinen Extremen verpflichtet. Ihre Politik ist sozial-liberal geprägt. Die gesellschaftliche Vielfalt erachtet sie als Chance, um von den Ressourcen gegenseitig zu profitieren. Die CSP pflegt einen fairen, lösungsorientierten Politstil, engagiert sich jedoch hartnäckig für ihre Grundwerte.

Die christlich-sozialen Grundwerte basieren auf den drei Grundsäulen Personalität, Solidarität und Subsidiarität der ursprünglich katholisch geprägten Soziallehre. Sie wurden in der neueren Zeit mit der Verpflichtung zur Nachhaltigkeit ergänzt.

Personalität: Jeder Mensch hat eine unantastbare Würde. Diese Würde gilt es zu achten und anzuerkennen.

Solidarität: Der Mensch ist ein soziales Wesen, welches nach Glück und Zufriedenheit strebt. Damit der mitmenschliche Zusammenhalt und der soziale Frieden gesichert sind, ist die Solidarität gegenüber allen Menschen erforderlich, unabhängig ihrer sozialen, religiösen oder kulturellen Herkunft.

Subsidiarität: Jeder Mensch, jede Gemeinschaft, beginnend bei der Familie, ist mitverantwortlich, um das Wohl der Gemeinschaft zu gewährleisten. Jeder trägt soviel dazu bei, wie er kann. Dort wo eine Aufgabe nicht selbstverantwortlich gelöst werden kann, braucht es die Hilfe durch die nächstgrössere Vereinigung (Familie → Nachbarschaft → Gemeinde → Kanton → Bund). Gemäss dem Leitspruch: „So viel Eigenverantwortung wie möglich – so viel Staat wie nötig.“ Der Staat kann eine Entwicklung massgeblich anstossen und fördern, damit das eigenverantwortliche Handeln soweit gestärkt wird, bis die Hilfe zur Selbsthilfe nicht mehr notwendig ist.

Nachhaltigkeit: Um unsere Erde vor Zerstörung und Ausbeutung zu schützen ist es zwingend, dass unsere Handlungen im persönlichen und gesellschaftlichen Leben stets massvoll und nachhaltig sind. Unsere zukünftigen Generationen müssen Lebensbedingungen, Natur und Umwelt antreffen, die ihre Existenz auch weiterhin sichern.

Die CSP Zug ist Mitglied bei der CSP Schweiz. Diese wiederum ist der UCS, Union der Christlich-Sozialen Schweiz, angeschlossen. Dazu gehört auch die Gewerkschaft Travailsuisse oder die Katholische Arbeiter Bewegung mit ihrem Institut für Sozialethische Fragen.