25. September 2016

Städtische Abstimmung:

Doppelinitiative "Ja zur Zuger Altstadt" und "Ja zu gesunden Stadtfinanzen"

Wir empfehlen die Doppelinitiative zur Ablehnung. Schreiben Sie zweimal Nein!

Das L&G-Gebäude eignet sich hervorragend für eine effiziente, zentrale, publikumsattraktive Stadtverwaltung. Diese ideale Möglichkeit darf nicht verloren gehen. Zudem sind die beachtlichen Mieterträge ein willkommener Zustupf in die Stadtkasse.

Die Zuger Altstadt bleibt mit der Bibliothek, dem Stadthaus zum Heiraten, der Ludothek, dem neuen Kolingeviert und weiteren Ideen ein lebendiger Ort.

 

Abstimmungsergebnis:

Die Stimmberechtigten der Stadt Zug lehnen die Initiativen «Ja zur historischen Altstadt» und «Ja zu gesunden Stadtfinanzen» mit 62 Prozent deutlich ab. Damit kann die Stadtverwaltung Zug wie geplant in das ehemalige Landis & Gyr-Gebäude einziehen. Die Stimmbeteiligung lag bei 50.5 Prozent.

 

Kantonale Abstimmung:

«Ja zur Mundart» und Gegenvorschlag

Wir empfehlen die Initiative "Ja zur Mundart" abzulehnen und den Gegenvorschlag anzunehmen.

Mundart und Schriftsprache sind beide in gleichem Masse für die Entwicklung notwendig. Beide Sprachen dürfen sich nicht konkurrieren, sondern müssen gepflegt werden und sich in Kindergarten, Schule und Alltag spielerisch und vernünftig ergänzen. Ein natürlicher Umgang hilft sowohl den Schweizer Kindern als auch Kindern mit Migrationshintergrund. Die Schriftsprache ganz aus dem Kindergartenalltag zu verbannen ist absurd, wenn wir an Kinderverse (Globi), Kinderlieder (Hänschen klein), Bilderbücher (der kleine Eisbär) und Vorlesebücher (Heidi) denken.

 

Abstimmungsergebnis:

Die Mundartinitiative wurde mit 20'335 Nein-Stimmen zu 13'338 Ja-Stimmen deutlich abgelehnt. Alle 11 Gemeinden sagten Nein. Der Gegenvorschlag wurde mit 20'582 Ja-Stimmen zu 13'359 Nein-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 48.05 Prozent.

 

Nationale Abstimmung:

 Volksinitiative vom 6. September 2012 "Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (grüne Wirtschaft)"

Abstimmungsergebnis:

63,57 Prozent Nein zu 36,43 Prozent Ja. Grüne Wirtschaft wurde abgelehnt.

22 Stände sagten Nein, Genf als einziger Kanton sagte Ja.

 

 Volksinitiative vom 17. Dezember 2013 "AHVplus: für eine starke AHV"

Abstimmungsergebnis:

59,41 Prozent Nein zu 40,59 Prozent Ja. AHVplus wurde abgelehnt.

18 Stände sagten Nein, Genf, Waadt, Neuenburg, Jura und das Tessin sagten Ja.

 

 Bundesgesetz vom 25. September 2015 über den Nachtrichtendienst (Nachrichtendienstgesetz, NDG)

Abstimmungsergebnis:

65,48 Prozent Ja zu 34,52 Prozent Nein. Das Nachtrichtendienstgesetz wurde angenommen.

23 Stände sagten Ja.